Direkter Kundenkontakt bleibt das Herzstück

Juwelier Kraemer aus Köln ist das Lebenswerk des Unternehmer- und Stifterehepaares Paul R. und Katharina Kraemer. Es schreibt eine fast 80-jährige Geschichte. Aber zu keiner Zeit waren die Herausforderungen für das Unternehmen so groß wie heute. Für die rund 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kraemer-Juweliergruppe, sie gehört mit bundesweit 35 Filialen als gewerbliches Tochterunternehmen zur Gold-Kraemer-Stiftung, stand die Zeit still, nachdem der Shutdown ganz Deutschland Mitte März in den Griff genommen hatte. Nun kommt ein kleines Stück Normalität zurück durch die vor kurzem beschlossenen Lockerungen im Einzelhandel. Das ist sowohl ein wichtiges Signal für alle Beschäftigten der gewerblichen Gruppe als auch für die Gold-Kraemer-Stiftung als Inhaberin, denn alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstützen in den Filialen auch die gemeinnützige Arbeit der Stiftung. Die Einnahmen der Juweliergruppe kommen unmittelbar der gemeinnützigen Arbeit der Stiftung zugute.

In derzeit 33 Geschäften stehen für die Kundinnen und Kunden die Türen jetzt wieder offen. Die Teams haben sich auf die Wiedereröffnung intensiv vorbereitet. Zum Schutz der Kundschaft und auch zum eigenen Schutz sind vielfältige Sicherheitsvorkehrungen wie Hinweisschilder, Abstandshinweise am Boden, das Tragen von Mundschutz und Handschuhen sowie Schutzaufsteller aus Acryl an den Beratungsplätzen getroffen worden. „Wir sind vor allem froh, dass wir für unsere Kunden wieder persönlich vor Ort ansprechbar sind. Der direkte Kontakt zu den Menschen ist unsere Leidenschaft und treibt unser Team tagtäglich an“, sagt Roland Kaulfuß, Geschäftsführer der Juweliergruppe.

Zum geschichtlichen Hintergrund von Juwelier Kraemer: Als einst jüngster Goldschmiedemeister in Deutschland eröffnete Paul Kraemer 1949 sein erstes Geschäft auf der Schildergasse in Köln, wo es auch heute noch ist. Als „Goldschmied für Millionen“, so nannten ihn die Menschen im Nachkriegsdeutschland, baute er zusammen mit seiner Frau an einer echten Erfolgsgeschichte als Unternehmer. Ihre Philosophie in den 1950er und 1960er Jahren: Wertigen Schmuck und Uhren soll sich jedermann leisten können. Durch das eigene Schicksal sensibilisiert – der einzige Sohn der Eheleute kam mit schwersten Beeinträchtigungen zur Welt und verstarb bereits mit 13 Jahren – gründeten sie 1972 die Gold-Kraemer-Stiftung, der sie nach ihrem Tod (2006/2007) ihr gesamtes geschäftliches und privates Vermögen vermachten. Die Stiftung unterstützt Menschen mit Behinderung mit vielfältigen Angeboten im Bereich Wohnen, Sport, Kultur und Arbeitsleben. Dabei geht es immer um die Verbesserung der selbstbestimmten Teilhabe am Leben in der Gesellschaft – denn nach wie vor sind die Chancen für eine gleichberechtigte Teilhabe für Menschen mit Behinderung in vielen Lebensbereichen eingeschränkt.

„Das Herzstück der Arbeit unserer Mitarbeitenden in den Juweliergeschäften“, erklärt der Geschäftsführer der Juweliergruppe Roland Kaulfuß, „ist, dass sie auch mit ihrem Engagement für diese Idee der Gold-Kraemer-Stiftung stehen.

Pressekontakt

Peter Worms

Tel.: 02234-9330316

peter.worms@gold-kraemer-stiftung.de

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